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Rückorientieren deines Hundes: die Basis für den sicheren Rückruf

Das selbstständige Rückorientieren deines Hundes als Voraussetzung für einen gelingenden Rückruf

Stell dir vor, du bist mit deinem Hund draussen unterwegs. Er ist im Freilauf und geht seinen hündischen Interessen nach. Das darf und soll so sein, weil der Spaziergang für deinen Hund ein spannendes Erlebnis und eine willkommene Abwechslung in seinem oft fremdbestimmten Alltag ist. Mir ist wichtig, dass meine Hunde trotzdem immer mal wieder schauen, wo ich bin und ob noch alles in Ordnung ist. Das ist das «selbstständige Rückorientieren»: Ich spreche die Hunde nicht an, sondern sie orientieren sich zu mir hin. Natürlich verstärke ich dieses schöne Verhalten durch ein herzliches Lob und immer wieder auch mit einer Belohnung. Das ist die beste Voraussetzung, damit auch der Rückruf gut gelingt.

Im Video erfährst du wichtiges Hintergrundwissen zur Rückorientierung und weshalb das die Grundlage für einen gelingenden Rückruf ist.

Wir gehen einen etwas anderen Weg als du in der Hundeschule üblicherweise lernst. Der Erfolg ist auf deiner Seite.

Woran erkennst du, dass dein Hund sich zu dir rückorientiert?

  • Dein Hund wendet sich ganz in deine Richtung um und schaut zu dir.
  • Dein Hund dreht kurz den Kopf in deine Richtung und geht dabei weiter.
  • Dein Hund wird langsamer und verkürzt die Distanz zu dir. Das kann auch sein, indem er am Wegrand schnüffelt und auf dich wartet.
  • Dein Hund setzt sich hin und wartet von sich aus auf dich.
  • Dein Hund kommt dir von sich aus ein Stück entgegen, er muss dich dabei aber nicht zwingend erreichen.
  • Dein Hund kommt von sich aus ganz zu dir zurück.

Warum klappt das mit dem Orientieren und dem Rückruf bei dir und deinem Hund bisher nicht?

Das liegt meistens daran, dass du deinem Hund wenig oder keine Beachtung geschenkt hast, wenn er sich nach dir umgeschaut hat oder von sich aus die Distanz zu dir verringert hat. Vielleicht, weil du dir dem nicht bewusst warst oder weil du das als selbstverständlich angeschaut hast. Dem Hund ist deshalb nicht bewusst, dass sein gerade gezeigtes Verhalten richtig toll ist.
Ein Welpe orientiert sich zu Beginn häufig an seinem Menschen, weil er diesen auf keinen Fall unterwegs «verlieren» möchte. Wenn du dich sehr freust über dieses Verhalten und deinem Welpen das immer wieder mitteilst und ihn belohnst, wird er in der Pubertät nicht komplett vergessen haben, dass du auch noch da bist. Deshalb ist es so wichtig, das selbstständige Rückorientieren von Anfang an zu verstärken, in dem du deinen Hund dafür belohnst.


In diesem Video zeigen wir dir, wie das in der Praxis ausschaut


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