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Die Verbindung zum eigenen Wesenskern wieder finden

Der Morgen beginnt ohne Kaffee und der Stau wartet
Wenn ich mit mir nicht verbunden bin und sozusagen neben mir stehe, ärgern mich so viele Sachen im Aussen. Sicher kennst du das auch: Der Morgen beginnt mit der defekten Kaffeemaschine, die Autoschlüssel haben sich absichtlich versteckt, der Verkehr kriecht wie ein Wurm durch die Stadt und macht sich über meinen Zeitplan lustig. Auf der Morgenspazierrunde nimmt eine meiner Hündinnen ihr persönliches Duftbad und meine Kundin hat den Treffpunktbeschrieb anders interpretiert als angedacht.

Das Universum ist heute nicht mein Freund
Klar ist das ausgesprochen ärgerlich, wenn das Universum am Morgen beschliesst, mir meinen Tag so richtig zu versalzen. Am liebsten würde ich die nächste Ausfahrt nach Hause nehmen und den restlichen Tag mit einem guten Buch im Bett verbringen. Geht leider nicht, deswegen den verlockenden Gedanken gleich wieder einpacken und den Versuch starten, genau DEN Tag zum besten Tag meines Lebens zu machen.

Die Chance offenlassen, dass der Tag sich zum Guten wenden darf
Naja, eventuell etwas hoch gepokert. Aber zumindest lässt sich der Tag noch retten, indem ich ihm eine andere Bedeutung gebe. Ich nehme einige tiefe Atemzüge, mein Kundenteam ist eingetroffen und ich merke, wie sehr ich mich auf die Lektion mit den beiden freue.

Der Wald ist unser Kraftort, wir kommen zu Ruhe
In der Mittagspause gehe ich mit den Hunden eine Runde in den Wald und spüre, wie der innere Druck sich immer mehr auflöst, meine Anspannung abfliesst, mein Blick sich wieder weitet und ein inneres Lächeln in mir entsteht.

Ich nehme bei jedem Schritt den Waldboden wahr, atme den Duft des Frühlings ein, schliesse die Augen, lausche dem Zwitschern der Vögel und stelle mir vor, wie ich mit dem Wald verschmelze und eins werde.

Wir suchen uns einen ruhigen Ort auf moosigem Untergrund, die Hunde geniessen ihre Schnüffelzeit und ich lasse meine Gedanken kommen und gehen.

Mit der Zeit wird es ganz ruhig in meinem Kopf. Ich fühle mich verbunden mit der Umgebung, mit meinen Hunden, mit dem Boden, auf dem ich sitze, mit dem leisen Wind, den Tieren im Wald.

Und vor allem fühle ich wieder eine Verbundenheit zu mir selbst, meinem Wesenskern. Nach einer Weile verlassen wir diesen feenhaften Ort und treten wieder ein in unseren Alltag, der uns nun in einer ganz anderen, leichteren Stimmung erwartet. 

In diesem Sinne:
 

«Die Voraussetzung, dich mit dem Aussen zu verbinden, ist die innere Verbindung zu dir selbst.»

 

 

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