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In der Stille verbunden – achtsam unterwegs mit dir und deinem Hund

Von den Worten berühren lassen
Ich lausche den Worten eines Menschen, den ich als sehr spirituell empfinde. Was er sagt, berührt etwas in mir – ein feines Echo, das nachklingt und zum Nachspüren einlädt.

Es geht um Meditation. Um den Weg in die Stille. Und darum, wie schwer es uns oft fällt, das unermüdliche Karussell der Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Echte Stille ist nicht die Abwesenheit von Lärm
Stille meint nicht, dass keine Geräusche mehr zu uns dringen. Echte Stille ist, wenn wir uns nicht ablenken lassen – nicht von Musik, nicht von einer Stimme, die uns führt. Wenn wir einfach sind.

Meditation hat viele Facetten
Meditation ist nicht nur das stille Sitzen auf einem Kissen, mit geschlossenen Augen und bewusstem Atem. Das ist nur eine mögliche Form – eine Einladung, die Sinne nach innen zu wenden.

Ebenso kann ein achtsames Gehen Meditation sein. Schritt für Schritt. Fuss vor Fuss. Präsenz im Moment.

Was all diese Wege verbindet, ist der Atem. Und die innere Haltung. Die Ausrichtung. Die Intention, mit der wir uns der Stille nähern.

Wenn wir gelernt haben, mit der Ruhe zu sein – mit uns selbst – dann braucht es kein grosses Ritual. Dann darf alles ganz einfach werden.

Mit meinen Hunden in Raum und Zeit
Ganz ähnlich ist es für mich, wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin. Je weniger ich anbiete, desto mehr Raum entsteht für sie – um sich selbst zu spüren, ihren eigenen Impulsen zu folgen. Und doch bleiben wir verbunden. Nur auf eine andere, stillere Weise.

Manche Menschen halten diese stille Form des Zusammenseins kaum aus. Sie sind gewohnt, immer etwas zu tun. Und erwarten, dass auch ihr Hund stets etwas leisten soll.

Die Angst ist da – dass der Hund sich langweilt. Oder dass man selbst zu langweilig für ihn sein könnte. Wie schade, wenn solche Gedanken die wertvolle gemeinsame Zeit trüben.

Natürlich wird dein Hund sich nicht hinsetzen, die Pfoten zusammenführen und ein OM singen. Doch was er kann – und mit Sicherheit auch tut – ist: in seine eigene Welt eintauchen. Den Moment riechen, hören, spüren. Ganz bei sich sein. Ganz da.

Auch das ist Meditation.

Ich wünsche dir für die neue Woche viele solcher kleinen, bewussten Momente. Augenblicke, in denen du ganz ankommst – im Hier, im Jetzt, in dir.

Dein Hund? Der kann das längst – wenn du ihn lässt.

In diesem Sinne:

«Lass die innere Ruhe zur ständigen Begleiterin auf eurem Spaziergang werden.»

 

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