"Spielerischer Umgang mit Folter"
Leserbrief Landbote / Mai 2017
Ich frage mich, wie ein Affe mit fixiertem Körper und Kopf sowie Sonden in der offenen Schädeldecke „entspannt“ an eine Aufgabe herangeführt werden soll. Mit Sicherheit trägt auch die negative Strafe – Entzug von Flüssigkeit bei Nichtkooperation – bei weitem nicht zu einer stressfreien Versuchsanlage bei. "Güterabwägung, grosse Verantwortung und Respekt dem Versuchstier gegenüber"; das rechtfertigt natürlich jede Form von Folter an unseren Mitgeschöpfen auf diesem Planeten. Und wenn die Folter auch noch "spielerisch" (sic) daherkommt, ist sie über alle Zweifel erhaben.
Bea Koti
Brünggen / Kollbrunn
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