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Klein-Berta zieht um in ihr neues Zuhause

Ein Morgen, der ganz anders ist
Heute ist alles anders als gewohnt. Der Tag hat früh angefangen für die Welpen. Anstatt wie üblich in den Garten zu rennen und mit den Geschwistern und der Mutter zu toben, geht es ins Badezimmer. Ein Welpe nach dem anderen wird geduscht und fein gemacht. Ein bisschen kämmen hier, ein wenig schneiden dort.

Warten und Seifenduft im Wohnzimmer
Danach werden alle Welpen im Wohnzimmer versammelt. Wie langweilig, denkt Klein-Berta. Und dieser seltsame Geruch nach Seife gefällt ihr gar nicht. Am liebsten würde sie ihn sofort wieder mit etwas Angenehmerem überdecken. Doch daraus wird nichts.

Fremde Stimmen füllen den Raum
Nach etwa einer Stunde kommen Menschen ins Wohnzimmer. Manche kennt Klein-Berta schon, andere sieht sie zum ersten Mal. Sie wirken aufgeregt und nervös. Das ist ihr nicht geheuer, also versteckt sie sich hinter ihrer Mama. Diese leckt ihr beruhigend über das Fell, was Klein-Berta gerne geschehen lässt.

Plötzlich trägt sie ein fremder Mensch
Gerade als sie sich an das Gewusel der Menschen gewöhnt hat, greifen plötzlich zwei Hände nach ihr. Schwupps wird sie von ihrer Mama weggehoben und landet in den Armen eines fremden Menschen. Dieser spricht freundlich, lächelt sie an und knuddelt ihren kleinen Körper. Nach ein paar Minuten möchte Klein-Berta zurück zu ihrer Mama. Sie zappelt und fiept.

Der schwere Abschied von Mama
Ihre Mama schaut sofort nach ihr, doch die fremden Menschen drehen der Hundemama den Rücken zu und gehen mit Klein-Berta hinaus zu einem parkenden Auto. Klein-Berta kann sich nicht aus dem Griff befreien. Sie wird in eine Box gesetzt, die extra für sie angeschafft wurde.

Eine lange Fahrt ins Unbekannte
Die ganze Autofahrt lang wimmert und winselt sie. Die Menschen sprechen beruhigend mit ihr, doch Klein-Berta sucht durch die Gitterstäbe nach Händen, die ihr vertraut sind. Da ist nichts, was ihr Sicherheit gibt. Nur eine kleine Decke, die nach Mama und den Geschwistern riecht. Eine Decke als schwacher Ersatz für ihre Familie.

Am Ende der Reise wartet das Neue
Endlich endet die Fahrt. Mit ihr geht auch ein langer, anstrengender Tag zu Ende. Erschöpft sinkt Klein-Berta in den Schlaf. Die Menschen wecken sie noch einmal kurz, damit sie ihr Geschäft erledigen kann. Danach wird sie in eine Hundebox gesetzt. Die Tür schnappt zu, und Klein-Berta ist zum ersten Mal in ihrem jungen Leben mutterseelenallein.

Die erste Nacht voller Einsamkeit
Sie winselt und jammert, doch niemand kommt, um ihr Trost oder Wärme zu geben. So verbringt Klein-Berta ihre erste Nacht im neuen Zuhause. Sie friert, aber nicht wegen der Kälte im Raum, sondern weil sie sich so einsam und verlassen fühlt wie noch nie in ihrem Leben.

Anmerkung:
Auch wenn du den Text möglichwerweise übertrieben findest, versetze dich für einen kurzen Moment in den kleinen Welpen rein. Und ich bin sicher, du spürst die Verzweiflung, welche in so einem kleinen Wesen aufkommt, wenn es plötzlich ohne seine Familie an einem fremden Ort ist. Und dazu noch alleine in einer Hundebox. Ohne Körperkontakt, mutterseelenalleine.

In diesem Sinne:
 

«Ein Welpenherz schlägt ruhiger, wenn Geborgenheit und Nähe spürbar sind.» 

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