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Was mein Auto mit unserer Zeckenprophylaxe zu tun hat

Letzthin musste ich mit meinem Auto beim Garagisten vorbei für eine spontane Reparatur. Normalerweise bekommt der Innenraum meines Autos vor dem Service immer einen grossen Frühlingsputz verpasst. Schliesslich mag nicht jeder Hundehaare und -geruch.

Heute ist der geruchliche Schnelltest angezeigt
Dafür bleibt aber an diesem Tag keine Zeit. Der Schnelltest muss reichen: Türe auf, Nase reinstrecken und tief Luft holen. Gar nicht so schlimm befinde ich, zumal ich auch sonst im Alltag eher auf der pingeligen Seite stehe, was das Innenleben meines Autos angeht.

Ein bisschen olfaktorisch aufpimpen tut gut
Trotzdem könnte eine kleine duftende Unterstützung nicht schaden. Mein Blick fällt auf einen Zeckenspray, den ich irgendwann einmal in der Seitenablage der Türe deponiert und vergessen hatte. Meine Rettung heute. Zwei klitzekleine Pumpstösse und eine duftende Wolke aus Lemongras, Citronella, Lavendel und Sandelholz breitet sich betörend im Auto aus. Kurzes Kontrollschnuppern meinerseits, wunderbar. Keine olfaktorischen Peinlichkeiten in der Garage.

Schnelles Hunde-ins-Auto-laden geht heute nicht
Jetzt noch schnell die Hunde ins Auto laden und los geht’s. Normalerweise hüpfen Leela und Panda begeistert hinein. Devi braucht immer etwas Anlaufzeit. Leela hat schon zum Sprung angesetzt, ihre Nase nähert sich dem Innenraum. Und wie vom Blitz getroffen schnellt sie wieder hinaus. Sie niest, was das Zeugs hält, und weigert sich, ihre Pfoten in die Duftwelt zu setzen.

Auch die anderen zwei Damen streiken und unsere Abfahrt verzögert sich
Um das nochmals klar zu formulieren: Es waren nur zwei kleine Sprüher, ein Bruchteil von dem, was Hunde normalerweise von dem Zeugs angespritzt bekommen. Vielleicht ist Leela etwas heikel, mal schauen, was Panda davon hält. Sie guckt mich an und ihr Blick spricht Bände: «Bin doch keine Zecke.» Devi schnüffelt gleich mal aus der Distanz und bewegt sich keinen Schritt auf das parkierte Auto zu. Mir bleibt nichts anderes übrig, als unsere Abfahrt um ein paar Minuten zu verschieben und alle fünf Türen weit aufzureissen, um den Duft in die Freiheit zu entlassen.

Und nun der gedankliche Link zur Zeckenprophylaxe
Und nun folgt der unvermeidliche Link zum Thema Zeckenprophylaxe. Du erhältst an dieser Stelle keine Ratschläge und Tipps von mir, zumal das Internet diesbezüglich einiges zu bieten hat.
Wenn du dich mit anderen Hundehaltenden austauschst, bekommst du auch nochmals eine ganze Reihe von Hinweisen und Erfahrungen mit. Auch wir haben unseren Zecken-«Weg» öfters schon verlassen, geändert und neu begangen. Von pflanzlich über homöopathisch, von oral zu appliziert. Von natürlich zu chemisch (wobei wir über die Definition von chemisch diskutieren müssten), über anbeissen zu repellent und alles einmal zurück. Auch das Afrika-Feeling mit dem Kokosöl hat nicht über die Tatsache hinweggetragen, dass die Viecher sich immer noch festkrallen wie die Vampire.

Die eigene Einstellung bestimmt die Prophylaxe mit
Die eigene Einstellung bestimmt die Prophylaxe mit. Und auch die gemachten Erfahrungen lassen HundebesitzerInnen mehr zur einen oder anderen Variante tendieren. Meine Autospray-Erfahrung mit meinen Hunden hat mich doch zum Nachdenken angeregt. Und mir wieder einmal in Erinnerung gerufen, wie hochsensibel und äusserst differenziert das Riechorgan eines Hundes ist.

Und Riechorgan des Hundes hat auch mitzureden
Mit seinen 300 Millionen Riechzellen ist der Hund dem Menschen, der gerade mal über fünf Millionen verfügt, 60 mal überlegen. Die Riechschleimhaut eines Hundes umfasst die zehnfache Fläche der menschlichen Riechschleimhaut. Der Hund kann bis acht Millimeter unter die Schneedecke riechen und bis drei Meter ins Erdreich natürlicher Böden hinein (Quelle: https://www.vetzentrum-bgl.de/die-hundenase-welt-der-tiere-welt-der-wunder).

Und wir nebeln unsere Hunde mit Anti-Zeck-Duftölen und Essenzen ein, die wohl eher den Hund reissausnehmen lassen als die lästigen Zecken. Ganz ehrlich, ich habe keine wirklich gute Lösung für meine Hunde, was die Zeckenfrage betrifft. Aber was für meine Damen sicher unterstützend und hilfreich ist, ist die Handarbeit mit Kamm, meinem Tastsinn und der Lesebrille, wenn diese gemütlich auf dem Boden am Chillen sind.

In diesem Sinne:

«Denk beim nächsten Sprühstoss an die Hundenase und lass auch mal weniger Duft gut sein.»

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